Bejarano & Microphone Mafia zu Gast in der Synagoge
Die letzte Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz, Esther Béjarano, hat am Sonntag, den 01. Dezember 2012 mit der Hip Hop Combo Microphone Mafia ein ungewöhnliches Konzert in der Synagoge gegeben. Die etwa 120 Zuhörer wurden nicht enttäuscht. Auf den ersten Blick mag man meinen, dass dieses Zusammentreffen niemals funktionieren könnte, zu groß sind die Unterschiede, allein auf musikalischer Ebene. Auf den zweiten Blick ergibt diese Kombi aber durchaus Sinn. Hier treffen zwei gänzlich unterschiedliche Zeitepochen aufeinander, die Vergangenheit und die Gegenwart prallen aufeinander und verschmelzen zu einem. Das Ganze klingt dabei derart harmonisch, dass man sich unweigerlich fragen muss, wieso es Projekte dieser Art nicht öfters gibt. Texte, die es wert sind geschrieben und verbreitet zu werden, mal anprangernd, meist jedoch voller Optimismus, verpackt in einem musikalisch aktuellen Gewand, das schlicht und einfach zu gefallen weiß und wohl auch die Jugend zum Hinhören und Nachdenken bewegen kann. „Per La Vita“ heißt übersetzt „Für das Leben“ und genau so klingt diese CD auch – vielschichtig, facettenreich und dabei stets dem Leben zugewandt. Großartig.
Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Graz, Frau Dr. Ruth Yu-Szammer, bezieht Stellung zum Artikel in der Kronen Zeitung - "Grazer SPÖ bedankt sich bei radikalem Wahlhelfer"
"14 Tage nach dem Gedenken an die Pogromnacht 1938 erreicht uns ein erschütternder Artikel aus der Kronen Zeitung. Frau Dr. Schröck, Spitzenkandidatin der Grazer SPÖ, bedankt sich bei ihrem radikalen Wahlhelfer Yasser Gowayed für die Unterstützung. Es ist erschreckend, dass Islamofaschisten den Nahostkonflikt nach Österreich importieren wollen und unser Leben und auch das unserer christlichen Mitmenschen bedrohen. Zum Glück steht die Bevölkerung schützend hinter uns. Wir sind gespannt, ob dies auch für die politische Szene in Graz gilt. Wir sind Österreicher mit jüdischem Glauben, d.h. wir lieben Österreich und sind stolz auf unsere Heimat. Denn in unserem Land ist nur Platz für ein friedliches Miteinander. Unsere Demokratie hält die Islamisten nicht zurück, in einen islamistischen Gottesstaat auszuwandern. Die Israelitische Kultusgemeinde Graz setzt sich gegen jede Art von Rassismus, Feindschaft und Hass gegen Angehörige von Religionsgemeinschaften ein! Ein friedliches Miteinander wäre das Gebot der Stunde - nicht der Dank für eine Unterstützung aus dem radikal islamistischen Lager."
Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Graz
Mag. Dr. Ruth Yu-Szammer
"Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh" - Marko Feingold zu Gast in der Grazer Synagoge
Am Donnerstag, den 15.11.2012, haben viele Kultur Freunde und Mitglieder der IKG Graz die Synagoge aufgesucht, um an der Lesung von Marko M. Feingold teilzunehmen. Nach Einladung von IKG Präsidentin, Dr. Ruth Yu-Szammer, präsentierte der 99 jährige Zeitzeuge und Präsident der IKG Salzburg seine im Frühjahr erschienene Autobiographie „Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh“ in der Synagoge. Er erzählte dabei vital, nachdenklich aber auch humorvoll seine unglaubliche Überlebensgeschichte. Jung und Alt waren so sehr von seiner charismatischen Persönlichkeit begeistert, dass sie beim anschließenden Buffet noch die Möglichkeit nutzten, um ihn Fragen zu stellen. Passend zu den emotionalen Erzählungen, wurde der Abend von Sängerin Polina Manelis und dem Musica Coeli Orchester musikalisch untermalt.
Gedenken an die Pogromnacht 2012
Am Samstag, den 10. November 2012 gedachte die Israelitische Kultusgemeinde Graz gemeinsam mit vielen Gästen in der Synagoge den schrecklichen Ereignissen in der Pogromnacht von 9. auf 10. November 1938. Nach der Begrüßung von IKG Präsidentin, Dr. Ruth Yu-Szammer, hielten Dr. Piffl-Perčević (Stellvertretend für Bürgermeister Siegfried Nagl) und Stadtpfarrprobst Mag. Christian Leibnitz jeweils eine kurze Rede. Umrahmt wurde die Gedenkfeier mit einer künstlerischen Darbietung vom jüdischen Musiker Aron Saltiel. Einen ORF Beitrag über die Gedenkfeier finden Sie hier .
2. Interreligiöses Treffen in der Synagoge
Die Israelitische Kultusgemeinde in Graz hat am 20. September 2012 zum zweiten Mal zu einem interreligiösen Kaffeeplauscherl in die Grazer Synagoge eingeladen. Bereits das erste Treffen im Januar d.J. war ein außerordentlicher Erfolg und auch jetzt, im September, war das Ziel des Treffens den Dialog und das Vertrauen zwischen den einzelnen Glaubensgemeinschaften noch stärker zu fördern. Über das 2. Zusammentreffen mit den wichtigsten Vertreterinnen und Vertretern der verschiedensten Religionsgemeinschaften hat sich die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde - Frau Dr. Ruth Yu-Szammer - vom ganzen Herzen gefreut.
„Ein Mosaiksteinchen des Hintergrundes“ - Lesung mit August Schmölzer
Am Sonntag, den 22. Juli 2012 fand in der Grazer Synagoge die Lesung aus „Ein Mosaiksteinchen des Hintergrundes“ von Arnold Schück. Diese wurde vom bekannten steirischen Schauspiel August Schmölzer zum Besten gegeben. Die Veranstaltung fand großen Anklang, die Synagoge war fast bis auf den letzten Platz gefüllt.Die drei Akteure Friedrich Neuhold (Herausgeber des Buches), Christian Härringer am Klavier sowie August Schmölzer als Rezitator gestalteten diesen Sonntagvormittag zu einem berührenden und doch humorvollen Erlebnis. Zum Abschluss gab es eine Stärkung mit koscherem Wein und Gebäck.
VERLÄNGERUNG - Ausstellung "der jüdische Friedhof von Graz"
Aufgrund der großen Nachfrage wird die Ausstellung "der jüdische Friedhof von Graz" um drei weitere Termine verlängert!
Die Besichtigung der Ausstellung ist noch an folgenden Tagen (nur mit VORANMELDUNG) möglich:
Mittwoch, den 11. Juli 2012 von 15 - 19 Uhr
Mittwoch, den 18. Juli 2012 von 15 - 19 Uhr
Mittwoch, den 25. Juli 2012 von 15 - 19 Uhr
Anmeldung bitte unter office@ikg-graz.at oder telefonisch unter 0316/71 24 68.
DIE WOCHE - Präsidentin Frau Dr. Yu-Szammer im Interview über den jüdischen Friedhof
04.07.2012 Frau Dr. Yu-Szammer im Gespräch mit Reporter R. Reischl (die Woche) über den jüdischen Friedhof von Graz und der momentanen gleichnamigen Ausstellung in der Grazer Synagoge.
Eröffnung Ausstellung - "Der jüdische Friedhof von Graz"
Am Montag, den 25. Juni 2012 fand in der Grazer Synagoge die offizielle Eröffnung der Ausstellung - "der jüdische Friedhof von Graz" des Centrums für jüdische Studien der KF Uni Graz (Leitung Dr. Lamprecht) und der Schüler/innen des Akademischen Gymnasiums Graz statt. Unter den zahlreichen Gästen befand sich - zur großer Freude der IKG - unter anderem auch Altbürgermeister Alfred Stingl. Dieser Tag konnte mit einer großen und positiven Resonanz für alle Beteiligten ausklingen.
Sharron Levy Acoustic Set im p.p.c. Graz am 24.06.2012
24.Juni 2012 Die Israelitische Kultusgemeinde Graz lud in Kooperation mit Soundportal die Weltenbummlerin Sharron Levy ( www.sharronlevy.com) in Graz ein. Sharron Levy ist eine israelische Popsängerin, die durch die Casting-Show The Voice of Germany bekannt wurde. Sharron spielte im p.p.c. Graz ein exklusives Acoustic Set mit Songs von Ihrem Album "Unplugged and then plugged in again".
Lange Nacht der Kirchen: "Wege zu Gott?" - ein interreligiöser Diskurs
01.06.2012 Erstmals fand die Auftaktveranstaltung zur Langen Nacht der Kirchen in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde Graz in der Grazer Synagoge statt. In einer interreligiösen Begegnung diskutieren Präsidentin Frau Dr. Yu-Szammer , Hermann Miklas, Hermann Glettler, Inge-Margareta Brenner, Ali Kurtgöz und Pujan Rohani mit weiteren Gästen über Trennendes und Gemeinsamkeiten.
Instandhaltungsvereinbarung für den jüdischen Friedhof in Graz einstimmig angenommen!
11.05.2012 Mit großer Freude gibt die IKG Graz bekannt, dass durch die freundliche Unterstützung von Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, der Gemeinderat der Landeshauptstadt Graz den Vorschlag einer 20 Jahre angelegten Instandshaltungsvereinbarung für den jüdischen Friedhof in Graz, einstimming angenommen hat.
barriereFREI - Präsidentin Frau Dr. Yu-Szammer im Interview über Integration
23. Mai 2012: In der neuen Ausgabe des Integrationsmagazins "barriereFREI" auf Steiermark 1, besucht Moderator Gernot Zenz die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Graz und befragt zum Thema Integration der Juden.
Jiddisches mal 3 in Graz
06. Mai 2012: Die IKG Graz freute sich die Künstler Mathias Grilj, Walter Felber und Lothar Lässer mit ihrem Programm "Jiddisch mal 3 mal 3 mal 3" in der Synagoge begrüßen zu dürfen.
Erinnern und bewahren - Gedenktages gegen Gewalt und Rassismus
04. Mai 2012: Aus Anlass des Gedenktages gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, der jährlich am 5. Mai begangen wird, wurden Schülerinnen und Schüler des Akademischen Gymnasiums Graz zu einer besonderen Führung durch die Synagoge mit einem Zeitzeugen eingeladen. Abschließend lud die Präsidentin der IKG Graz, Frau Dr. Yu-Szammer, zu einem Kaffeeplauscherl in den Gemeinschaftsräumen der Synagoge ein. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz abgehalten.
Gemeinsame Spurensuche von jüdischen Zeitzeugen und Grazer SchülerInnen in der Grazer Synagoge
28. März 2012 Jüdische Holocaust-Überlebende zu Gast bei IKG Präsidentin Dr. Yu-Szammer. "We don´t believe in borders, we believe in open borders", betonte Edward Serotta, Präsident des Vereines "Centropa". In dieser internationalen Vereinigung engagieren sich HistorikerInnen und FilmemacherInnen ebenso wie JournalistInnen mit dem gemeinsamen Ziel, jüdische Geschichte mittels modernster Technologie lebendig zu halten. Im Rahmen dieses Projektes wurden bislang mehr als 1.250 Lebensgeschichten und rund 25.000 Familienfotos digitalisiert. Des Weiteren interviewten die Mitwirkenden des Vereins in ganz Europa jüdische ZeitzeugInnen. Rund 100 solcher Gespräche wurden alleine in Österreich geführt. Die gesammelten Lebensgeschichten konnten die SchülerInnen, die heute mit dabei waren, im Vorfeld nachlesen.

